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Aktuelle Sammelliste der essbaren Wildpflanzen in der freien Natur

♦ AKTUELLER STAND DER SAMMELLISTE: 20. Mai 2019

♦ PASSENDE REZEPTE GIBT ES IN GROSSER AUSWAHL >>HIER>>

♦ ALLES AUF EINEN BLICK MIT DEM ERNTEPLANER (Neuauflage)

Ernteplaner Plakat auf Ökopapier; Verlag Hädecke; Neuauflage Mitte Mai 2019

 

PFLANZEN VON A BIS Z

(c) Birgit Matz

ACKERHELLERKRAUT
(Thlaspi arvene)
Junge Blätter und Triebspitzen als Zutat in Salat, für Kräuterquark, Aufstriche und Pesto. Oder als pikante Würze in Rührei oder Omelette.
Knospige Blütenstände schmecken fast wie Brokkoli und können in Öl gedünstet und mit Zitronensaft und Tamarisauce als Gemüse gegessen werden.
Blüten als essbare Dekoration.

 

 

 

 

 

BACHBUNGE
(Veronica beccabunga)
Blätter und Triebspitzen kommen als Zutat in den Mischsalat oder werden als Aufstrich oder Dip weiterverarbeitet.

 

 

 

(c) Birgit Matz

BÄRLAUCH
(Allium ursinum)
In höheren Lagen blüht noch der Bärlauch; in wärmeren Lagen beginnt schon die grüne "Pfeffer-Saison” mit den noch weichen, nicht verholzten Samen. Die Blüten kommen als essbare Dekoration auf den Salat oder den Dip - oder werden ein weißes Pesto.
Die Samen kommen aufs Butterbrot oder als Zugabe in den Salat.

ACHTUNG! Verwechslungsgefahr mit Maiglöckchen (Blätter erscheinen aufgerollt, stehen nicht einzeln, sondern gebündelt in gemeinsamer Hülle) sowie mit der Herbstzeitlosen (längliche, dunkelgrüne Blätter bilden zusammen einen Kelch).

 

 

(c) Birgit Matz

BEHAARTES SCHAUMKRAUT
(Cardamine hirsuta)
Das Behaarte Schaumkraut gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Es ist eine einjährige, krautige Pflanze mit grundständiger Blattrosette; ihre Fiederblätter sind verkehrt eiförmig. Es schmeckt schön scharf wie Kresse und eignet sich hervorragend als Salatzutat, in den Kräuterquark oder pur aufs Butterbrot.

 

 

 

BIRKE
(Betula pendula / Betula pubecens)
Die nunmehr älteren und gut getrockneten Birkenblätter können als Tee verwendet werden und sind somit das ganze Jahr über verfügbar. Extra-Tipp: Wellnessrezepte mit Birkenblätter gibt es im Buch "Die Wald-Apotheke". 

 

 

 

(c) Birgit Matz

BRENNNESSEL
(Urtica dioica)
Die Triebspitzen der Brennnesseln kommen als Zutat in den in den grünen Smoothie oder werden wie „Spinat“ gedünstet. Eine Delikatesse ist der wilde Brennnessel-Kuchen (Quiche) mit Schafskäse oder die Brennnessel-Kartoffel-Suppe (siehe auch Genaueres unter Rezepte).
Brennnesseln enthalten viel Eiweiß, Mineralstoffe, Vitamin C und Eisen.

 

 

 

BROMBEERBLÄTTER/ERDBEERBLÄTTER
(Rubus sectio Rubus/Fragaria vesca)
Die neuen Blätter werden getrocknet und dienen als Grundlage für eine eigene Hausteemischung.

 

 

 

 

Brunnenkresse
(c) Birgit Matz

BRUNNENKRESSE
(Nasturtium officinale)
Nur in klaren und vor allem sauberen Gewässern ist die Brunnenkresse zu sammeln. Die zarten Blätter und Triebspitzen schmecken im Salat, Kräuterquark oder auf dem Brot.

 

 

 

 

 

(c) Birgit Matz

DOST, GEWÖHNLICHER
(Origanum vulgare)
Das klassische Pizza- und Tomatengewürz passt auch als aromatische Beigabe zu Salaten, Gemüse, Saucen, Antipasti, Nudeln und Reis. Getrocknete Blätter (und später) Blüten bereichern die Hausteemischung und ergeben, vor allem aufgrund des „Thymol-Gehaltes“, einen wohltuenden Tee bei Husten und Halsbeschwerden.

 

 

 

(c) Birgit Matz

FICHTE
(Picea abies)
Die jungen Triebe der Fichte können noch bis Anfang Juni gesammelt und dann getrocknet und fein gemahlen als Gewürz verwendet werden. Ein Fichtennadelsalz gewinnt man mit dem Hinzufügen von Steinsalz und getrocknete Zitronenschale. Für die Fichtenbutter werden frische Triebe fein geschnitten und dann mit weicher Butter, Salz und Zitronenabrieb vermischt.

 

 

 

(c) Birgit Matz

GÄNSEBLÜMCHEN
(Bellis perennis)
Die nussig schmeckenden Blüten sind essbare Dekoration oder Zutat im Salat. Aus den Blütenknospen können „Kapern“ eingelegt werden. Aus den Blattrosetten wird ein Salat gemacht.

 

 

 

 

GÄNSEDISTELN
Raue Gänsedistel (Sonchus asper)
Acker-Gänsedistel (Sonchus arvensis)
Die ersten, jungen Blätter kommen frisch und roh als Zutat in den Salat, ins Gemüse oder in den Grünen Smoothie. Ältere Blätter werden wie Spinat gedünstet. Die Knopsen können wie Kapern in Essig eingelegt werden und ergeben so ein leckeres Antipasti. Die aufgeblühten Blüten sind eine essbare Dekoration. Eine Spezialität ist auch der Gänsedistel-“Cannelloni“-Auflauf aus den dicken Stängeln größerer Exemplare.

 

 

 

 

 

 

 

(c) Birgit Matz

GIERSCH
(Aegopodium podagraria)
Hochsaison beim Giersch! Die Blätter schmecken nun einzigartig zart und würzig nach Sellerie und Petersilie. Als Beimischung im Salat und als „Spinat“-Gemüse ein Genuss! Besonders ist der Basensaft zu empfehlen. Milchsauer eingelegter Giersch ist ein traditionelles Rezept aus Russland. Bald blüht auch der Giersch. Die Blüten werden im Smoothie verarbeitet oder als essbare Dekoration verwendet.

 

 

 

(c) Birgit Matz

GOLDNESSEL
(Lamium galeobdolon)
Die Blätter der Goldnessel kommen am besten in den Smoothie. Sie schmecken etwas „derber“. Geerntet werden lediglich die grünen Blätter und Triebspitzen. Typisch für die Goldnessel sind die silbrig panaschierten Blätter sowie der für alle „Lamiaceae“ (Lippenblütler) typische vierkantige Trieb. Die süßen, gelben Blüten als essbare Dekoration.

 

 

 

(c) Birgit Matz

GUNDERMANN/GUNDELREBE
(Glechoma hederacea)
Triebe mit Blättchen sind eine aromatische Gewürzzutat in Saucen, Dips und Salaten und schmecken als Zutat im Wildkräuter-Wasser. Der relativ hohe Anteil an ätherischen Ölen und Bitterstoffen macht sie in kleinen Mengen auch zu einer idealen Zugabe zu Süßspeisen in der Verwendung als süßes Pesto. Pur und als alleinige Zutat schmecken diese jedoch zu intensiv. Die ersten Blüten sind essbare Dekoration.

 

 

 

(c) Birgit Matz

HIRTENTÄSCHEL, Gewöhnliches
(Capsella bursa-pastoris)
Die Altpflanzen des Hirtentäschels treiben nun aus den Blattachseln und aus der bodenständigen Blattrosette heraus neue Triebe.
Diese schmecken würzig-scharf und machen sich sehr gut in einem Dip, als Salatzugabe oder als essbare Dekoration.
Hirtentäschel ist ein weit verbreitetes Ackerbeikraut und ist oft auf frisch umgesetzten Gartenbeeten oder auf Brach- und Ödland zu finden.
Es schmeckt wie Rucola – was vor allem an den scharf schmeckenden Senfglykosiden liegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

(c) Birgit Matz

HOLUNDER
(Sambucus nigra)
Die zahl- und abwechslungsreichen Verwendungsmöglichkeiten und die wertvollen Inhaltsstoffe machen den Holunder zu einer wichtigen Selbstversorgerpflanze.
Frisch aufgeblühte Dolden getrocknet als schweißtreibenden Tee bei Erkältungskrankheiten;
als Kaltauszug die aromatische Grundlage für Limonade, Sirup, Gelee.
In Teig ausgebacken schmecken sie als Holunderküchlein.

 

 

 

 

 

 

 

HOPFEN, ECHTER
(Humulus lupulus)
Echter Hopfen ist eine typische Auwaldpflanze und mag es eher feucht und humos. Er ist auch am Waldrand bzw. Feldgebüsch oder Hecke zu finden. Für ein “Spargel”-Gericht werden die jungen, dünnen, sich hochrankenden Triebe geerntet und in etwas Öl gedünstet.

 

(c) Birgit Matz

JOHANNISBEERE (Blätter)
(Ribes rubrum/Ribes nigrum)
Junges Laub als Aroma-Zusatz für Tees können jetzt gesammelt und dann gedörrt werden.

 

 

 

 

KANADISCHE GOLDRUTE
(Solidago canadensis)
Dicke Stängel pflücken, die oberen, noch zarten Abschnitte (ca. 25 cm) ergeben geschält und leicht gedämpft ein sehr schmackhaftes „Spargel“-Gemüse.

 

 

 

 

 

 

 

 

(c) Birgit Matz

KLEINE TAUBNESSEL
(Lamium purpureum)
Nicht jeder mag den erdigen Geschmack, daher ideal als Zugabe im Salat, aber nicht als Hauptzutat. Typisch – wie bei den großen Verwandten auch – ist der vierkantige Stängel und die Form der Blüten. Die Triebspitzen der kleinen Taubnessel sind oft violett-grünlich gefärbt. Diese Triebspitzen kann man ganz ernten.

 

 

(c) Birgit Matz

KNOBLAUCHSRAUKE
(Allparia petiolata)
Die runden und zarten, aromatischen Blätter sind einzeln gestielt und zeichnen sich durch den charakteristischen, gewellten Blattrand aus. Man findet sie jetzt in der Laubstreu an lichten Stellen oder am Rand von Laub- und Mischwäldern. Die Blattform variiert nun an den Pflanzen von unten (nierenförmig) über rund bis herzförmig, rhombisch bis hin zu dreieckig und lanzettlich im oberen Bereich unter der Blüte. Oben sitzen die Blätter ohne Stil am Stängel. Sie schmecken als Bereicherung im Salat, im Dip oder als Kräuterquark. Zusammen mit Walnüssen, Knoblauch, Salz und Pfeffer sowie Olivenöl gibt es ein köstliches Pesto.

 

 

 

KOHLDISTEL (Sumpf-Kohldistel)
(Cirsium oleraceum)
Blätter, Treibspitzen, Blüten im Grünen Smoothie oder gedünstet als „Spinat“-Gemüse.

 

 

 

 

(c) Birgit Matz

LABKRAUT (ECHTES)
(Galium verum)
Die gelblich-grünen Blütenstände stehen nun auf mageren Wiesen in voller Blüte. Verwendung ebenso wie beim weiß blühenden Wiesen-Labkraut – siehe unten.

 

 

 

 

(c) Birgit Matz

LABKRAUT (KLETTEN-)
(Galium aparine)
Die klebrigen Blätter eignen sich weniger für einen Salat, aber umso mehr für einen Smoothie oder einen köstlich, grünen Saft, der schonend in einer Saftpresse zusammen mit einem Apfel und etwas Zitrone zubereitet wird. Die Blätter können auch gekocht als Zutat für ein wildes Gemüse verwendet werden.

 

 

 

(c) Birgit Matz

LABKRAUT (WIESEN-)
(Galium mollugo)
Die Pflanze wächst als mehrjährige Staude und überwintert mit kurzen dunkelgrünen Trieben, an welchen die quirlständigen Blättchen dichtgedrängt stehen.
Man erntet Blätter, Triebspitzen und Blüten und verwendet diese als Zutat im Salat, als essbare Dekoration oder im Smoothie. Kaltwasserauszüge werden für die Herstellung von Sirup und Limonaden genutzt. Sahne oder Pudding können mit den Blüten aromatisiert werden. Diese werden einfach zuvor in die (Pflanzen-)Milch oder Sahne eingelegt, bevor es zur Weiterverarbeitung kommt.

 

 

LINDE, insbesondere SOMMERLINDE
(Tilia platyphyllos)
Die frischen jungen Blätter ergeben einen wunderbaren Salat. Und auch als Gemüse gekocht, schmecken diese lecker.

 

 

 

 

(c) Birgit Matz

LÖWENZAHN
(Taraxacum)
Die Knopsen- und Blütensaison ist in vollem Gange, mancherorts aber auch schon fast vorbei. Die Blätter sind eine  gesunde Zutat im Salat oder für Pesto. Blütenknospen kann man als „Kapern“ einmachen; die Blüten werden zu Gemüsegerichte verarbeiten oder roh als essbare Dekoration verwendet. Die Bitterstoffe machen den Löwenzahn zu einem „Entgiftungskraut“ oder neudeutsch zu einer „Detox-Pflanze“.

 

 

(c) Birgit Matz

PERSISCHER EHRENPREIS
(Veronica persica)
In der Nachbarschaft der Vogelmiere ist auf humosen Gartenbeeten, dem Kompost oder am Wegrand der Persische Ehrenpreis mit seinen leuchtend hellblauen Blütchen meist nicht weit weg. Auch hier kann man nun die Triebspitzen ernten und als Salatzutat genießen.

 

 

(c) Birgit Matz

ROSEN(BLÜTEN)
(Rosa spinosissima L)
(Rosa canina)

Die weißen Bibernellrosen blühen schon und verströmenn einen starken Duft. Später folgt die Hundrose (Rosa canina) und beginnt in warmen Regionen wie der Oberrheinebene schon mit der Blüte. Getrocknet als Schmuckdroge für Tees; Kaltwasserauszüge als Grundlage für Rosengelee. Spezialität: verzuckerte Rosenblütenblätter.

 

 

 

(c) Birgit Matz

ROTER WIESEN-KLEE
(Trifolium pratense)
Die Kleeblüte hat begonnen! Junge Triebspitzen sowie Blüten als Gemüse, gezupfte Blüten als Beimischung im Salat und als essbare Dekoration. Hinweis: Roter Klee enthält Phyto-Östrogene. Diese Pflanze ist daher vor allem für Frauen geeignet, Männer sollten sich dagegen etwas zurückhalten.

 

 

 

(c) Birgit Matz

SCHAFGARBE (WIESEN-)
(Achillea millefolium)
Ihre Blätter (und ersten Blüten) kommen als Zugabe in den Mischsalat oder werden als Tee (frisch oder getrocknet) getrunken. Sie überwintert ja mit zarten, dunkelgrünen Blättern, welche dank ihrer schmalen und länglichen Form sowie der Feingliedrigkeit auch als “Augenbrauen” bezeichnet werden. Die Schafgarbe ist eine altbewährte Heilpflanze und wird zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden und zur allgemeinen Kräftigung eingesetzt. Die Wirkung ist wohl auf ihren Gehalt an Gerb- und Bitterstoffen sowie weiteren sekundären Pflanzenstoffen wie Flavonoiden, Vitaminen und Mineralien zurückzuführen.

Lecker schmeckt eine Schafgarbenbutter.

 

SCHMALBLÄTTRIGES WEIDENRÖSCHEN
(Epilobium angustifolium)
Dicke Stängel des „Wald-Spargels“ pflücken, die oberen, noch zarten Abschnitte (ca. 25 cm) ergeben geschält und leicht gedämpft in Gemüsebrühe ein sehr schmackhaftes „Spargel“-Gemüse. Später werden die Blüten als essbare Dekoration oder als Teezutat verwendet. Der Tee erinnert geschmacklich an Grünen Tee!

 

 

 

SPITZAHORN
(Acer platanoides)
Die noch jungen, weichen Samen ohne Flügel können als “Kapern” einlegt werden.

 

 

 

 

(c) Birgit Matz

SPITZWEGERICH/BREITWEGERICH
(Plantago lanceolata)/(Plantago major)
Blätter kommen in den Salat oder in den Smoothie oder als Beigabe zu einem Gemüsegericht. Spitzwegerich auch getrocknet als Hustentee (zum Trocknen und als Vorrat).

 

 

 

 

 

 

 

 

TAUBNESSEL, weiße und violett blühende
Triebspitzen gedünstet als Gemüse, Blüten roh als Dekoration.

 

 

 

 

 

 

 

(c) Birgit Matz

VOGELMIERE
(Stellaria media)
Die Vogelmiere treibt neue, saftige Triebe aus. Diese schmecken wunderbar mild nach Erbsen und ergeben einen schmackhaften Salat oder kommen in den Grünen Smoothie. Kleingeschnitten schmecken sie im Kräuterquark oder als deftiger Brotaufstrich. Als Zutat in die Gemüsesuppe oder wie Spinat gekocht. Eine Handvoll frischer Triebspitzen als Teeaufguss regt die Nieren an.

 

 

 

(c) Birgit Matz

WALD-ZIEST
(Stachys sylvatica)
Das Wald-Gemüse mit Pilzgeschmack wird mit jungen Blättern als Blattgemüse oder Suppeneinlage zubereitet.

 

 

 

 

(c) Birgit Matz

WASSERLINSE, Kleine
(Lemna minor)
Roh als Einlage in einer Gemüsesuppe oder einer Gazpacho, aufs Brot, in Dips oder als Beimischung in Salaten. Grundsätzlich als essbare Dekoration großzügig und vielseitig einsetzbar! Mit „echten“ Linsen zusammen wird ein leckeres indisches Linsengericht zubereitet.

 

 

(c) Birgit Haas

WIESEN-BÄRENKLAU
(Heracleum sphondylium)
Junge Blätter kommen als Zutat in den Salat oder Grünen Smoothie oder werden als Mischgemüse wie ein Spinatgericht gedünstet (zum Beispiel zusammen mit Giersch und Brennnessel). Junge Blätter und Stängel können auch leicht gedämpft und in Zitronensaft und Olivenöl mariniert werden – eine Delikatesse! Die Blattstängel werden pur als Rohkost oder Fingerfood mit Dip gegessen – oder ganz asiatisch im Wok gegart.

 

 

 

 

 

 

 

 

(c) Birgit Matz

WIESEN-MARGERITE
(Leucanthemum vulgare)
Die jungen Blätter und Sprossen als Zutat in den Mischsalat. Gekocht oder gedünstet als Gemüsegericht. Später folgen die weißen Zungenblüten als essbare Dekoration für Salate, aufs Butterbrot oder über Desserts.

 

 

 

(c) Foto Birgit Matz

WIESEN-SALBEI
(Salvia pratensis)
Kleingeschnittene Blätter sind eine würzige Beigabe zum Salat, für Pestos, für Aufstriche oder in den Kräuterquark. Getrocknete Blätter sind für die Hausteemischung oder eine Kräutersalzmischung sowie als Grundlage für ein Gurgelwasser in der Erkältungszeit. Später: Frische Blüten in Weißwein eingelegt ergeben einen mild-würzigen Salbeiwein. Auch in Essig eingelegt, entfaltet sich das typische Aroma. Frische Blüten sind auch eine erfrischende essbare Dekoration für Salate oder Desserts.