Goldrute, Kanadische

 

KANADISCHE GOLDRUTE
(Solidago canadensis)

Sammelzeit
junge Triebspitzen (20 cm): April bis Mai
Blätter (Tee): April bis Mai
Blüten (Tee): August

Rezeptvorschläge und Anwendung
Getrocknete Blüten und Kraut als Heiltee, in geringer Menge als Zutat der Hausteemischung. Frische Blüten als essbare Dekoration. Junge Stängel geschält und kurz gegart als „Spargel“. Das Spargelgemüse eignet sich gut zum Einwecken.

So sieht die Kanadische Goldrute aus
Goldrute ist eine ausdauernde, winterharte Staude mit 60-180 cm Höhe. Der behaarte Stängel ist unverzweigt, wechselständig beblättert, holzartig hart, der innere Hohlraum mit weißem Mark gefüllt. Die Blätter sind länglich-lanzettlich geformt und am Rand gezähnt. Jeweils etwa 15 goldgelbe Zungen- und Röhrenblüten stehen zusammen in kleinen Körbchen, welche wiederum zahlreich in kegelförmigen Blütenständen angeordnet sind. Bei der Echten Goldrute ragen die goldgelben Zungenblütenblätter weit über den Rand des Körbchens hinaus, bei der Kanadischen hingegen nicht.

Über die Pflanze
Die einheimische, Echte Goldrute (Solidago virgaurea) ist im Vergleich zur Kanadischen Goldrute kleinwüchsiger und weniger vermehrungsfreudig. Die Kanadische Goldrute kam im 19. Jahrhundert nach Europa und ist inzwischen sehr weit verbreitet. Auf offenem, sonnigem Ödland oder entlang von Bahndämmen findet man sie oft in Massenbeständen. Auch als Zierpflanze im Garten ist sie beliebt. Goldrute ist für Bienen und andere Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle, da sie reichlich Nektar bietet und erst in der blütenarmen Spätsommerzeit blüht.

 

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