HIMBEERE
(Rubus idaeus)

Sammelzeit
Beeren: Juli bis September
Blätter für Tee: Mai bis Juni

Rezeptvorschläge und Anwendung
Roh und frisch in Fruchtsalate, Müsli, Smoothie oder Joghurt, als Sorbet oder Kuchenbelag. Verarbeitet als Fruchtaufstrich, Marmelade, Gelee, Saft, Sirup, Essig und Likör. Getrocknete Beeren geeignet als Wintervorrat für Müsli oder Smoothie. Getrocknete Blätter als eine der Hauptzutaten von Hausteemischungen.

So sehen Himbeeren aus
Die Himbeere ist ein Halbstrauch, dessen 1-2 Meter lange, in der spitze überhängende Triebe im 1. Jahr verholzen, aber am Ende des 2. Jahres absterben. Die Verbreitung erfolgt durch Samen sowie vegetativ durch Wurzelausläufer. Die zahlreichen Stacheln sind eher zierlicher Natur. Die unpaarig gefiederten Blätter stehen wechselständig am Trieb. Sie bestehen aus 3-7 ovalen Teilblättern, oberseits dunkelgrün, unterseits weißfilzig behaart; der Blattrand ist gesägt. Die weißen Blüten sitzen in den Blattachseln und stehen in Trugdolden zusammen; die Einzelblüte hat 1-2 cm Durchmesser und besteht aus 5 grünen Kelchblättern und 5 weißen Blütenblättern. Die Himbeere setzt sich aus zahlreichen kleinen, einsamigen Steinfrüchten zusammen und wird daher Sammelsteinfrucht genannt.

Über die Pflanze
Von der Steinzeit bis zum beginnenden Industriezeitalter erfolgte die Versorgung mit Himbeeren durch Wildsammlung. Erst im 19. Jahrhundert wurden Sorten ausgelesen, um diese gewerblich oder in Hausgärten anzubauen. Himbeeren lieben einen sonnigen oder halbschattigen Standort mit humus- und nährstoffreichem Boden, welcher gut durchfeuchtet und leicht sauer ist. Diese Bedingungen sind in Waldlichtungen oder nach Rodungen gegeben, so dass sie sich hier oft in Massenbeständen entwickeln kann. Typische Standorte sind auch Waldränder und entlang von Waldwegen.

(C) Foto: Pixabay

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