JOHANNISBEEREN - ROTE & SCHWARZE
(Ribes rubrum  & Ribes nigrum)

Sammelzeit
Blätter: März bis April
Früchte: Juni bis Juli/August

Rezeptvorschläge und Anwendung
Aus den Beeren können Saft, Limonade, Sirup, Fruchtaufstriche, Gelee, Kuchen und Desserts hergestellt werden. Eine besondere Delikatesse sind Likör (bekannt als „Crème de Cassis“) und Essig. Getrocknete Blätter als aromatische Zutat im Haustee.

So sieht die Schwarze Johannisbeere aus
Die Schwarze Johannisbeere ist ein sommergrüner, stachelloser Strauch mit 1,5 m Höhe. Junge Triebe wachsen erst aufrecht, dann überhängend. Die Früchte gedeihen am zweijährigen Holz. Die Rinde der Jungtriebe ist behaart und mit Drüsen besetzt. Die Blätter sind wechselständig, grob gesägt, ungeteilt, 3-5-lappig und bis zu 10 cm groß. Die Blätter sind oberseits kahl und unterseits flaumig behaart und mit gelben Drüsen besetzt. Die Blüten hängen in traubigen Blütenständen zusammen, sind klein, weißgrünlich und eher unscheinbar. Die kugelrunden, schwarzen Beeren sind glatt und ca. 8-12 mm groß. Blätter und Stiele riechen stark aromatisch.

Über die Pflanze
Die Wildform der schwarzen Johannisbeere wächst im Unterholz der Bruchwälder Norddeutschlands. Die aus ihr ausgelesenen Kultursorten lieben ähnliche Bedingungen: feuchte, stark humose, leicht saure Böden. Für den Fruchtansatz ist ein halbschattiger Standort ideal. Die Beeren enthalten die Vitamine C, E sowie B-Vitamine; Kalzium, Kalium, Eisen, Magnesium, Mangan, Kupfer und Zink, zudem antioxidativ wirkende Farbstoffe.

(C) Foto: Pixabay

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