TAUBNESSELN
Weiße Taubnessel, Lamium album
Gefleckte Taubnessel, Lamium maculatum

Sammelzeit
Junge Blätter und Triebe vor der Blüte: April bis November
Blüten: April bis Oktober

Rezeptvorschläge und Anwendung
Blätter und junge Triebe kommen als Zutat in den Salat, Spinat oder in die Gemüsesuppe. Außerdem sind sie eine gute Zutat für den Grünen Smoothie. Die Blüten sind eine essbare Dekoration für Süßspeisen oder dienen als Grundlage für einen Sirup. Frische oder getrocknete Blüten können als Tee aufgegossen werden.

So sehen die beiden Taubnesselarten aus
Die Weiße Taubnessel ist eine leicht flaumige, mehrjährige Staude mit 20-50 cm Höhe und vielen unterirdischen Ausläufern. Der aufrechte Stängel ist vierkantig, hohl und behaart. Die kreuzgegenständigen, gestielten Blätter sind herz- bis eiförmig, lang zugespitzt und ca. 3-7 cm lang; der Blattrand scharf gesägt. Die weißen bis cremefarbenen Lippenblüten stehen etagenweise in Scheinquirlen in den Achseln der oberen Blätter. Sie blüht von unten nach oben fortsetzend.
Die Gefleckte Taubnessel ist ebenso ausdauernd, hat jedoch violett farbige Blüten mit rot-weißen Flecken auf der Unterlippe der Blüte. Sie blüht von April bis November.

Über die Pflanze
Alle Taubnesselarten haben auf den ersten Blick Ähnlichkeit mit den Brennnesseln (Urtica) – jedoch beim Anfassen merkt man sofort den Unterschied: Die Brennhaare fehlen. Daher rührt also die Bezeichnung „taub“. Im Volksmund sagt man auch „Bienensaug“ oder Zahme Nessel zu ihr. Taubnesseln wachsen in der gemäßigten Nordhalbkugel am liebsten an Wald- und Wegrändern, in lichten Wäldern oder im Unterwuchs von Hecken und Feldgehölzen, In Gärten oder auf Brachland.

(C) Foto: Birgit Matz

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