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Winter

Rezept des Monats
Nelkenwurz - Birnentörtchen
Zutaten für Mürbeteig für 12 Stück (Muffinsform)*
300 g Dinkelmehl (Variante: 270 g Dinkelmehl + 30 g Laubmehl)
80 g Rohrohrzucker
1 Prise Salz
200 g Butter
Abrieb 1 Zitrone oder Orange
1 Ei
ggf. etwas Wasser oder (Hafer) Milch
Butter und Mehl für die Form
Zutaten für Füllung
3 reife Birnen (William Christ z. B.)
50 g Rohrohrzucker
1 Prise Salz
1 Zitrone Abrieb
1-2 EL Saft
1-2 schöne getrocknete Nelkenwurz-Wurzeln
200 ml (Hafer)Milch
100 ml Sahne
80 g Rohrrohrzucker
(2)/3 Eigelb
2 EL Speisestärke
Puderzucker nach Wunsch
Zubereitung
Backofen vorheizen auf 180 ° (Ober-/Unterhitze). Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig kneten, ggf. Wasser oder Milch zufügen. Auf Mehl auswallen und in Rondellen ca. 12 cm ausstechen. Die Mulden der Muffinsform gut fetten und mit Mehl bestäuben. Mit den Teigrondellen auslegen, mit einer Gabel die Böden einstechen, ca. 30 Minuten kaltstellen. Die Birnen schälen und in Würfel schneiden, mit Zitronensaft. mischen. Den Zucker (1 ) mit den Wurzeln fein mörsern, mit den Birnenwürfeln gut vermischen. Milch, Sahne, Eigelbe, Zucker (2) und Speisestärke sowie Abrieb der Zitrone mit dem Schneebesen gut mischen, auf dem Herd langsam aufkochen, immer gut rühren. Wenn die Bindung hergestellt ist, von der Hitze nehmen, kurz weiterrühren und kaltstellen. Am besten Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen. Die Muffinsform aus dem Kühlschrank nehmen. Die Törtchen ca. 5–8 Minuten vorbacken, aus dem Ofen nehmen und leicht abkühlen lassen. Den Pudding auf die Mulden verteilen, die Birnenmischung darüber verteilen und weitere 20–25 Minuten backen, herausnehmen und abkühlen lassen. Auf Wunsch mit Puderzucker bestäuben.
*Rezept aus dem Gourmet - Kochkurs von Bianca Zogg - Brodbeck
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Meine Tipps zum zubereiten & kochen von essbaren wildpflanzen
Bevor du Wildpflanzen zubereitest, wasche sie gründlich in kaltem Wasser, um Schmutz und kleine Insekten zu entfernen. Bei Pflanzen wie Brennnesseln oder Sauerampfer empfiehlt es sich, die Blätter kurz zu blanchieren, um mögliche Bitterstoffe oder die „Brennhaare“ zu neutralisieren. Wurzeln wie die der Knoblauchsrauke können geschält und roh verwendet oder schonend gegart werden, um ihr Aroma zu intensivieren.
Wildpflanzen entfalten ihr volles Potenzial, wenn sie schonend zubereitet werden. Kräuter wie Giersch, Löwenzahn oder Knoblauchsrauke eignen sich perfekt für frische Salate, aromatische Pestos oder als Zugabe in Suppen. Blüten wie Veilchen oder Gänseblümchen verleihen Desserts oder Getränken eine besondere Note. Wurzeln können in Suppen, Eintöpfen oder als Gemüsebeilage verwendet werden. Experimentiere und entdecke neue Geschmackskombinationen – Wildpflanzen sind unglaublich vielseitig!




